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Beefscouts

Der Fleischblog

Beefscouts on Tour: Mein persönliches Fazit

Alex geschrieben am 20.03.2017

In der letzten Woche bin ich vier Tage quer durch Deutschland gereist und war dabei auf der Suche nach „gutem Fleisch“. Diesmal ging es mir aber nicht nur um das Fleisch, sondern auch um die Geschichten und die Menschen hinter dem Fleisch. Dazu möchte ich an dieser Stelle mein Fazit ziehen.

Als ich meine Reise geplant habe, war mir natürlich an der ein oder anderen Stelle bewusst wen ich besuchen würde und welche Menschen ich treffen würde bzw. welche Orte ich aufsuchen würde. Ich meine jeder der sich mit Fleisch auseinandersetzt der kennt auch Dirk Ludwig und seine Metzgerei. Bei der Internorga, der Fachmesse für Gastronomen und Hotellies, war ich mir nicht ganz so sicher ob meine Suche nach „gutem Fleisch“ dort erfolgreich sein würde. Mit dem Besuch bei Wagyu-Auetal wollte ich einer Einladung von Michael Looschen nachkommen. Hier kannte ich wenigstens schon das Fleisch von Ihm. Aber es gab auch ein völlig unbekanntes Reiseziel. Die Metzgerei Gränitz. Mit diesem Besuch bin ich einer Empfehlung eines Fans nachgekommen, sonst wäre ich wohl nie auf Benny und sein Team aufmerksam geworden. Dieser Besuch war der mit den größten Fragezeichen.

Ihr kennt doch sicherlich alle den Spruch „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“. Genau das war während meiner Reise dann auch der Fall. Noch bevor ich meine Reise zum ersten Ziel nach Schlüchtern zur Metzgerei Der Ludwig angetreten war, erhielt ich eine Anfrage von Christoph Schreiber ob ich nicht gerne auf meiner Reise mal bei Ihm am Marienhof in Erfurt vorbeischauen wolle. Gesagt, getan. Nach meinem sehr interessanten Besuch bei der Metzgerei Der Ludwig fuhr ich also nochmals schnell nach Erfurt. Das hatte ich so natürlich nicht eingeplant, war aber dankbar für die Einladung. Details zu beiden Besuchen folgen demnächst in ausführlicher Form.

Von Erfurt ging es für mich dann weiter nach Chemnitz und zur Metzgerei Gränitz. Dort habe ich den ganzen Tag mit Benny verbracht und Ihn bei seiner Arbeit über die Schultern schauen können. Anschließend haben wir noch zwei Bauern/Zuliefere besucht. Ein langer Tag, der sich aber definitiv gelohnt hat. Auch hier werde ich demnächst noch ausführlich drauf eingehen. Ich danke aber dem aufmerksamen Leser Tim Haberland für diesen Tipp.

Von da aus ging es nach Hamburg zur Internorga. Hier wusste ich zwar das dies eine Messe für Fachbesucher ist, doch ich hatte eine leise Hoffnung dort mit meiner Suche nach gutem Fleisch fündig zu werden. Kurz: Obwohl ich zwischenzeitlich mal gezweifelt habe, der Tag war zu 100% ein Erfolg. Ich bin fündig geworden und habe gute Gespräche geführt. Dazu demnächst dann mehr in ausführlicher Form.

Von da aus sollte es Samstag eigentlich ins Auetal gehen zu einem Hofbesuch bei Michael Looschen. Freitagabend erhielt ich dann aber leider eine Absage. Kurzzeitig dachte ich schon, meine Reise wäre damit beendet, dann aber erhielt ich eine Einladung von David Schrand. David lud mich ein, mal im Hauptquartier von Eatventure vorbei zu kommen. Er wolle mir da etwas über eine neue Reifemethode erzählen. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt und bin der Einladung von David sehr gerne nachgekommen. Jetzt fragt Ihr sicherlich, was für eine neue Reifemethode? Haha. Ausführliche Details auch hierzu erst demnächst. Vielen Dank David, das du mich so spontan eingeladen hast. Es war mir eine Freude dich kennen gelernt zu haben.

Eine Freude war auch meine Reise. Ich habe tolle neue Menschen kennen gelernt und sehr viel über deren Denkweisen und Philosophien erfahren. Jeder hatte so seine eigene Herangehensweise an das Thema, doch letzten Endes arbeiten alle auf das eine Ziel hin: „gutes Fleisch“ !!! Ich habe viel gesehen und noch mehr gelernt und bin zu dem Entschluss gekommen, das auszuweiten. Ich finde es einfach unheimlich wichtig, auch die Menschen und Tiere hinter dem Fleisch zu zeigen. Für meinen nächsten Urlaub werde ich eine neue Reise planen. Ich hoffe, Ihr seid dann auch wieder mit dabei.

Ich hoffe es hat Euch genauso viel Spaß gemacht wie mir.  

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