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Beefscouts

Der Fleischblog

Deutsches Lammcarrée

Alex geschrieben am 10.02.2016

Hin und wieder begeben sich die Beefscouts auf neues und für uns ungewohntes Terrain, so wie auch dieses mal. Keiner von uns beiden hatte schon mal Lammcarrèe probiert, aber auf unserer Reise nach dem besten Fleisch sind wir natürlich immer offen, Neues zu probieren. Deswegen haben wir uns diesmal für deutsches Lammcarrée entschieden.

Gekauft haben wir es regional vor Ort beim Schlacht- und Zerlegebetrieb Laame. Dieser hat seit über 100 Jahren seinen Sitz in Wuppertal und hat sich auf regionale Haltung und Schlachtung spezialisiert. Die Lammkälber werden direkt vor Ort aufgezogen und dort auch im eigenem Betrieb geschlachtet und zerlegt. Die Besonderheit dieses Betriebes liegt auch genau dort, in der Schlachtung. Die Tiere werden hier nach traditioneller Methode geschlachtet. Wir waren gespannt was uns erwarten sollte.

Kräftige rote Fleischfärbung

Optisch war dieser Rippenbogen schon mal eine sehr schöne Sache. Natürlich war hier viel Knochen und wenig Fleisch, dennoch schön anzusehen. Das Fleisch hatte, für uns sehr verwunderlich, eine kräftig rote Farbe. Wir hatten hier eher eine hellere Fleischfärbung erwartet. Was uns auch gleich aufgefallen ist, war ein dicker durchgehender Fettstreifen oberhalb des Fleischanteils. Insgesamt wirkte das Carrée eher fettig, hier hatten wir auch eher mageres Fleisch erwartet. Also optisch schon mal sehr überraschend für Uns.

Auf Grund unserer Unwissenheit der Zubereitung haben wir uns diesbezüglich Rat vom Verkäufer geholt. Dieser empfahl uns, das Fleisch nach klassischer Methode zu zubereiten. Das heißt, das Fleisch scharf anbraten und dann danach in den Backofen. Dabei gab uns der Verkäufer noch einen Tipp bei der Verwendung des Ofens. Diesen auf 150°C Umluft vorheizen und dann, wenn das Lamm in den Ofen kommt, die Temperatur um die Hälfte reduzieren. Das Lamm sollte dann nicht länger als 20 Minuten im Ofen bleiben. Den Empfehlungen des Verkäufers sind wir natürlich nachgegangen und sind genauso verfahren. Vielen Dank für die ausführliche Erklärung und die guten Tipps zur Zubereitung.

Perfekt angebraten oder was meint ihr? 

Nachdem wir optisch schon sehr angetan waren, waren wir jetzt auf das geschmackliche Ergebnis gespannt. Wir können sagen, die ersten Anschnitte wirkten optisch schon mal sehr ansprechend und gelungen. Das Fleisch hatte einen feinen Faserverlauf und eine feine Konsistenz. Das Messer ging wie durch Butter durch das Fleisch. Und der Geschmack? Dieses Fleisch hat uns ein Lächeln auf die Lippen gebracht. Das bereits optische Erlebnis der ersten Anschnitte bestätigte sich auch im Geschmack. Das Fleisch hatte einen buttrigen, leicht rahmigen Geschmack. Das Fett wiederum hatte eine eher leicht süßliche Note. In Kombination ein wirklich tolles Mundgefühl, eine tolle Kombination; Und so saftig! Toll!

Unser Fazit

Dieses Fleisch ist geschmacklich mal wieder eines unserer Highlights. So einen tollen Geschmack haben wir nicht erwartet. Hier war die Kombination aus Fleisch- und Fettgeschmack ganz unsere Linie und hat unseren Nerv getroffen. Das werden wir auf jeden Fall schon sehr bald wiederholen. Neben dem Geschmack überzeugt hierbei natürlich auch die regionale Komponente. Regionale, artgerecht Haltung, regionale Schlachtung und der regionale Verkauf. Da sind wir gerne bereit 29,99€ pro Kilo zu bezahlen.

Unsere Wertung *

Erscheinungsbild:

7/10

Geschmack:

8/10

Preis/Leistung:

10/10

Gesamtwertung:

9,3/10

+1 für Ökologische Haltung

Gekauft bei

LAAME

Preis pro KG

29,99 €

Herkunft

Deutschland

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