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Beefscouts

Der Fleischblog

Greater Omaha Gold Label Delmonico Steak

Alex geschrieben am 04.05.2016

Eine Menge Worte für ein Stück Steak, allerdings steht jedes dieser Worte für besondere Qualität. Sind wir doch mal ehrlich, alleine der Klang macht doch schon Appetit und verspricht nur Gutes. Aber wofür stehen diese ganzen Worte? Das erklären wir Euch gerne.

Die „Greater Omaha“ Company (GOP) ist ein Zusammenschluss amerikanischer Farmer, die in den USA einen legendären Ruf unter Fleischliebhabern genießen. Hier werden die Tiere USDA-zertifiziert aufgezogen und auch geschlachtet. Dies bedeutet eine kontrollierte Aufzucht unter den besten Bedingungen und ohne Zugabe von Hormonen oder Sonstigem. Die Tiere verbringen die ersten acht Lebensmonate auf den Weiden Nebraskas und South Dakotas. Danach siedeln die Tiere in Freigehege um, in den Sie die nächsten 150 – 200 Tage mit Maismischfutter gefüttert werden. Der Mais soll dem Fleisch so seine ausgeprägte Marmorierung und einen tiefen harmonischen Geschmack verleihen. Diese Art der Haltung wird dort bereits seit 1920 ausgeübt. Der Begriff „Gold Label“ bezeichnet genau das, was er wörtlich übersetzt auch bedeutet. Die ausgezeichnete Qualität wird durch das Label nochmals unterstrichen. Nur Fleisch mit diesem „Gold Label“ darf sich auch „Greater Omaha“ nennen. Das „Delmonico Steak“ kann ins Deutsche als „Bone-In Ribeye“ übersetzt werden, denn genau das ist es auch, ein Rib-Eye. Dieses Stück Fleisch kommt aus der Hochrippe des Tiers.

Gekauft haben wir das 600-g- schwere Stück Fleisch bei „Albers“ in Düsseldorf. Zuvor hatten wir das Fleisch online bereits gekauft und dann vor Ort in Düsseldorf abgeholt. Die Stücke im Onlineshop waren in verschiedenen Größen fertig vorkonfektioniert und alle auch frei verfügbar. Die Abholung vor Ort war kein Problem und hat reibungslos funktioniert.   

Die Optik: Der erste Eindruck war wirklich sehr überzeugend und beeindruckte. Das Fleisch hatte Rib-Eye typisch ein dickes Fettauge und einen Fett-rand, welchen wir allerdings leicht pariert hatten. Das Fett war feste und hatte einen weißlichen Farbton. Das Fleisch war im Fleischkern etwas heller, äußerlich etwas dunkel rot und hatte eine leichte aber gleichmäßige intramuskuläre Marmorierung. Typisch für ein Stück Fleisch aus der Hochrippe war auch, dass ein bis zwei kleine Knochenstücke im Fleisch vorhanden waren. Im Verhältnis zum Fleisch aber wirklich eher klein. Der Cut war ordentlich geschnitten und erfüllte die optischen Versprechen.

Da unser Cut relativ dünn war, etwa Daumendick, bedurfte es bei der Zubereitung keinerlei großen Aufwendungen. Natürlich sollte das Fleisch für der Zubereitung Zimmertemperatur haben, aber das wisst Ihr als regelmäßige Follower ja nun alle auch schon. Kurz vor der Zubereitung in der Pfanne haben wir es dann lediglich noch von beiden Seiten mit etwas Meersalz gewürzt. Dann kurz in die Pfanne scharf von beiden Seiten angebraten und dann für 10 Minuten bei 100°C Umluft in den Ofen. Danach dann nochmals kurz in die Pfanne um nochmals etwas Temperatur ans Fleisch zu bekommen und fertig war das Ding. Hier haben wir nicht einmal mehr das Fleischthermometer zur Hilfe genommen, sondern uns ganz alleine auf die Zubereitung verlassen.

Der erste Anschnitt gab uns damit auf jeden Fall auch Recht. Das Fleisch war innen leicht rosa und außen kross. Das Messer ging wie durch Butter, ein wirklich zarter Schnitt und eine weiche Konsistenz bereits beim Anschneiden. Optisch gut gelungen. Genau dieser erste optische Eindruck bestätigte sich auch nach den ersten geschmacklichen Kostproben. Dieses Fleisch war nicht nur zart im Schnitt, sondern hatte auch in Sachen Biss eine weiche Konsistenz und einen zarten Biss. Das Fleisch hatte einen schönen buttrigen Geschmack. Dazu kam die leicht süßliche Note vom Fett. Wirklich absolut harmonisch und ausgeglichen. Da wurde uns definitiv nicht zu viel versprochen.

Unser Fazit

Das Fleisch hält genau das, was es auch verspricht. Die vielen Worte des „Greater Omaha Gold Label Delmonico Steak“ sind nicht nur leere Versprechen, sondern eine Erfüllung. Die Optik macht richtig Bock auf die Zubereitung und der Geschmack erfüllt die hohe Erwartungen der Optik. Der süßliche Geschmack vom Fett und der buttrige Geschmack vom Fleisch harmonieren wirklich sehr gut miteinander. Natürlich hat das Fleisch mit 68,33€ sicherlich einen höheren Preis, aber dafür bekommt man wirklich gute Qualität. Ein besonderes Stück Fleisch für besondere Anlässe.    

Unsere Wertung *

Erscheinungsbild:

8/10

Geschmack:

9/10

Preis/Leistung:

7/10

Gesamtwertung:

9,0/10

+1 für Ökologische Haltung

Gekauft bei

Albers

Preis pro KG

68,33 €

Herkunft

Amerika

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