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Beefscouts

Der Fleischblog

Grill-N-Taste Meet-and-Greet

Alex geschrieben am 24.11.2017

 

Wer es über den Live-Blog noch nicht mitverfolgt hat, dem möchte ich nun auf diesem Wege die Story des gestrigen Tages in einer Zusammenfassung erzählen. An dieser Stelle erfahrt Ihr sämtliche Details darüber, warum ich gestern nach Bamberg gereist bin und was ich dort heute so gemacht habe.   

Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass die Idee zu dieser Reise erst am vergangenen Wochenende entstanden ist. Genau genommen aus einer feuchtfröhlichen Stimmung am Samstagabend. Emotional geschwängert und meiner momentanen Situation geschuldet, nahm ich mir spontan vor, Tobias Brockard alias "Cätschi" mal einen Besuch abzustatten. Noch am selben, späten Abend konfrontierte ich Ihn in einer ersten Mitteilung über ein geplantes Vorhaben. Da es aber wirklich schon spät war und Cätschi bereits auf dem Wege zu Bette, vertagten wir das Gespräch auf den nächsten Morgen. 

Deshalb nun erst ein Mal ein paar Worte zur Vorgeschichte, warum mir die Idee so spontan kam und wie ich darauf kam. Eigentlich wollten Cätschi und ich uns nämlich das erste Mal bereits Ende Oktober bei einem gemeinsamen Besuch bei der Zwerg-Zebu-Zucht treffen. Dort hatten Assimina und Michael zu einem kleineren Bloggertreffen eingeladen. Cätschi musste dafür immerhin knapp 500 Kilometer weit reisen. In diesem Zusammenhang wollten wir uns nach bereits unzähligen erfolgten Gesprächen via sozialen Medien endlich auch mal privat und persönlich kennen lernen. Da ich aber gesundheitlich damals nicht in der Lage dazu war, musste ich das Treffen damals leider auf unbestimmte Zeit verschieben. Da sich mir nun allerdings kurzfristig neue Möglichkeiten ergeben hatten, kam mir die Idee, dieses Treffen kurzfristig und zeitnah nachzuholen.

Also rief ich Cätschi letzten Sonntag bereits früh morgens an und erzählte Ihm von meiner Idee. Ich erklärte Ihm meine Situation und schlug Ihm vor, Ihn kurzfristig und zeitnah in Bamberg besuchen zu wollen. Dass die Geschichte nun so schnell abgewickelt wurde, das hätte selbst ich nicht erwartet. Ein kurzes Geplänkel, ein, zwei SMS und der Termin war gefunden. 

Zu meinem Glück stand an dem jetzt kommenden Wochenende, (Heute wo ich den Text schreibe ist Freitag, also morgen), rein zufällig ein Steak Tasting auf dem Terminkalender von Grill N Taste. Zu meinem weiteren Glück ist Cätschi neben seiner Tätigkeit bei Grill N Taste auch Repräsentant des Hotels Altenburgblick in Bamberg, wo Er mir von Donnerstag bis Sonntag ein Zimmer reservieren konnte. So spontan diese Entscheidung also auch gefallen ist, so passend waren die Gegebenheiten bis zu diesem Augenblick. 

Bevor ich jetzt aber anfange vom gestrigen Tage zu berichten, möchte ich Euch gerne noch meinen Gastgeber für dieses Wochenende vorstellen. Sein Name ist Tobias Brockard, alias Cätschi. Cätschi ist staatlich geprüfter Lebensmittelverabeitungstechniker, passionierter Hobbykoch, bekennender Genussmensch und gelernter Fischwirt. Aus der Leidenschaft zum Thema Genuss & Fleisch heraus, ist Er auf die Idee gekommen Grill N Taste ins Leben zu rufen und eigene Seminare in Bamberg anzubieten. Wie Ihr sehen könnt, gibt es alleine zu seiner Vorgeschichte schon einige Parallelen zu meiner. Ich bin zwar weder geprüfter Lebensmittelverarbeitungstechniker noch gelernter Fischwirt. Doch auch die Beefscouts sind aus einer Leidenschaft zu Genuss & Fleisch heraus entstanden.

So war es dann auch eigentlich nicht verwunderlich, dass Cätschi und ich uns auf Grund unserer gemeinsamen Leidenschaft für Fleisch irgendwann dann in den sozialen Medien über den Weg gelaufen sind. 

Heute kam es dann endlich zum Treffen zwischen mir und Ihm. Nicht das ich Das verlangt hätte, das kommende Tasting am Samstag hätte mir alleine schon gereicht, doch Cätschi hatte gestern echt was vorbereitet und mir ein schönes Programm geboten.

Nach meiner Ankunft im Hotel Altenburgblick gab es erst einmal ein ordentliches Mittagessen zur Stärkung. Danach ging es dann praktisch gleich zum Highlight des Tages über. Es stand nämlich ein Besuch auf dem Straußenhof Gumbrecht an. Ich weiß Freunde, Geflügel ist ein wirklich sehr befremdliches Thema hier im Blog, das noch nicht wirklich ernsthaft angesprochen wurde. Doch ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben, dass der Besuch auf dem Straußenhof schon sehr imposant war und mich durch aus auch beeindruckt hat. Ich meine ich hatte ein solches Gefieder zuvor nur im Fernseher gesehen und gegessen hatte ich es sicherlich niemals zuvor. Heute aber, kam ich gleich in den Genuss von beidem. Was Cätschi nämlich nicht mit eingeplant hatte war, dass wir bei diesem Besuch tatsächlich auch Fleisch zur Kostprobe mitbekommen würden. Dazu gleich aber mehr.

Ich meine, zum Besuch selber kann ich Euch gar nicht viele Worte schreiben, einfach weil ich Sie in diesem Moment auch nicht finde. In stillen Gedanken halte ich die Straußen auch nach dem gestrigen Besuch noch für Gefieder und finde kaum gute Worte dafür. Das mag sicherlich auch daran liegen, dass ich nicht gerade ein Fan von Geflügel bin. Dennoch war der Besuch äußerst beeindruckend. Immerhin war das für mich praktisch eine Begegnung der dritten Art. Ich schlage deshalb vor, Ihr schaut Euch dazu einfach einmal die Videos im Live-Blog an. Dann bekommt Ihr ja vielleicht selbst einen Eindruck davon. Abschließend kann ich nach diesem Erlebnis aber ganz klar sagen, dass ich zu großem Dank geschuldet bin. Cätschi, vielen Dank dass du Das für mich organisiert hast. Für mich war das definitiv das Highlight des Tages. 

Wie ich bereits oben angerissen hatte, gab es nach dem Besuch zur Überraschung unser Beider dann sogar noch ein paar Bratwürste vom Strauß und noch zwei Straußen Filets mit auf die Hand. Diese gab es dann später am Abend auch direkt in einem privatem Tasting im Kreise der Familie von Cätschi.

Das zweite Highlight des Tages war der Besuch einer Mangalitza Schweine Zucht. Ich sag an dieser Stelle ganz klar, ich hatte Mangalitza Schweine schon mal zuvor gesehen, doch hatte ich diese niemals zuvor auf einer solch großen Fläche, in einer solch großen Anzahl gesehen. OK, Das war überhaupt erst das zweite Mal, das ich mit den Mangalitza Schweinen konfrontiert wurde, dennoch war dieses Erlebnis heute auch schon wieder proportional beeindruckender, als das letzte Mal. Die Schweine hier auf dem Gelände hatten immerhin eine Fläche von 3 Hektar zur Verfügung. Wir reden hier also von einer Fläche von 6 Fußballfeldern. Das ist schon gigantisch. Da der Bauer aber reichlich Brot im Gepäck hatte, kamen wir trotz der großen Fläche und auch zur späten Abendstunde in den Genuss der Tierfütterung. Für mich, vor allem aber auch für die Kinder von Cätschi sicherlich eines der Highlights des Abends. 

Na jedenfalls waren sowohl Sie als auch ich an dieser Stelle voller Freude. 

Im Anschluss daran gab es dann obendrauf auch noch ein erstes Tasting. Heute zwar nur im Kreise der Familie von Cätschi, dafür aber sicherlich mit Leckereien, wovon die Teilnehmer vom kommenden Steak Tasting am Samstag nur Träumen werden. Immerhin kam ich heute in den Genuss von Bratwurst und vom Filet vom Strauß. Wer bitte kann das schon von sich behaupten? Die Teilnehmer am Samstag werden das jedenfalls nicht behaupten können. Das war für mich natürlich eine große Ehre. 

Auch, und wenn mir das jetzt leidtut, ich sagen muss, dass Das Straußen Filet nicht meinen Geschmack getroffen hat und ich wirklich nicht erklären könnte, welchen Geschmack dieses Fleisch hatte. Das muss ich wohl in einem intensivem Tasting im Beefscouts Testlabor wohl nochmals nachholen, um den Geschmack genauer zu definieren. Dennoch auch an dieser Stelle einen großen Dank dafür, dass man mir die Möglichkeit gegeben hat, diese Tiere und deren Fleisch zu erleben. Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee, wie man dieses Fleisch geschmacklich einordnen könnte. 

Zu den Mangalitza Steaks kann ich gar nicht viel sagen. Die waren wirklich gut gemacht und an der Zubereitung gab es nix, aber auch gar nix auszusetzen. Meiner Meinung nach waren die Stücke allerdings teilweise etwas trocken. Das lag aber sicherlich daran, dass diese Steaks aus der Keule geschnitten wurden und fett-technisch fast mager waren. Ich meine, habt Ihr schon mal den Fettdeckel bei einem Mangalitza Schwein gesehen? Wenn ja, dann wisst Ihr was ich meine. Wenn nicht, schaut Euch mal unbedingt Bilder vom Mangalitza an. Diese intensive Fettausprägung ist bei Schweinen praktisch einmalig und außergewöhnlich. Das ist normalerweise eine echte Delikatesse

Wollt Ihr jetzt echt noch Worte zur Straußen Bratwurst? Ehrlich? Nein, kurz und knapp. Die war wie jede andere handelsübliche Bratuwrst auch und wie man sich eine Bratwurst eben vorstellt. Für mich persönlich war das zu mindestens geschmacklich eine stink normale Bratwurst. Somit also keinerlei weitere Kommentare wert. Das schenk ich mir an dieser Stelle.

Schenken möchte ich mir aber nicht meinen Dank, sondern reichlich damit um mich schmeißen. Cätschi, das war ein toller Einstieg ins Wochenende. Vielen Dank dafür. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Tage. Das nächste folgt Samstag. Dann darf ich nämlich an einem großen  Steak Tasting teilnehmen. Dazu Samstag aber mehr. 

 

Wenn Ihr nun noch weiteres Interesse habt, etwas mehr vom gestrigen Tag zu sehen, dann schaut einfach mal im Live-Blog vorbei. Dort gibt es noch einige Videos vom gestrigen Tag. 

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