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Beefscouts

Der Fleischblog

Hohoffs 800° Altes Fährhaus

Alex geschrieben am 06.12.2017

"Es war einmal ein Fährmann. Der bewohnte ein Fährhaus an der Lippe…!" Dies ist der Beginn der Geschichte zu meinem heutigen Besuch. Ich war nämlich mal wieder unterwegs in Sachen "gutem Fleisch". Diesmal in Hamm im Hohoffs 800° im Alten Fährhaus

Nachdem ich in Hagen im "Golden Cage" bereits zwei Mal offiziell zu Besuch war und letzte Woche auch in Dortmund im "The Farmhouse" einen Blick hinter die Kulissen werfen und mich verwöhnen lassen durfte, freue ich mich wirklich sehr, dass ich Euch in dieser Woche von meinem Besuch im Alten Fährhaus erzählen darf. Damit ist das "Alte Fährhaus" das dritte geniale Steakhaus im Bunde Hohoffs 800°, von dem ich mir einen Eindruck machen durfte. Dafür an dieser Stelle schon mal einen großen Dank an die Familie Hohoff und die Mitarbeiter der einzelnen Steakhäuser. 

Wie auch schon das "Golden Cage" und "The Farmhouse" zuvor Ihre Geschichten aus alten Zeiten in Form und Design präsentiert und interpretiert haben, so steht auch das "Alte Fährhaus" für eine Geschichte aus früheren Zeiten. Hier im "Alten Fährhaus" wird, wie der Name es ja bereits vermuten lässt, die Geschichte eines alten Fährhauses aufgegriffen, die tatsächlich bis ins Jahr 1803 zurückführt. Laut dieser Geschichte setzte ein Fährmann bis in das Jahr 1912 mit seiner Fähre zur Überfahrt über die Lippe von einem Ufer zum anderen an und war somit ein Bindeglied zwischen zwei Städten. Zuletzt diente dieses Gebäude dann als Gärtnerei und Restaurant. 1989 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und von Oktober 2011 bis August 2013 von Grund auf saniert. Im April 2015 wurde dann noch ein großer Saal mit Platz für bis zu 200 Gäste angebaut. Seit November 2015 ist dieses nun Herberge des Hohoffs 800° mit Namen "Altes Fährhaus"!!! 

Wie aber stellt sich dieses Konzept vom "Alten Fährhaus" nun in der Realität da und kann dieses überzeugen? Diesen Fragen bin ich heute nachgegangen und habe mir direkt vor Ort ein Bild davongemacht. Ich meine, Michael Hohoff und sein Team verfolgen laut eigener Aussage das Ziel, jeden Tag aufs Neue die Gäste Raum und Zeit vergessen zu lassen und mit einem kulinarischen Essen zu verwöhnen und in eine andere Zeit zu versetzen. Diese Intention auch in die Realität zu übertragen ist sicherlich nicht immer einfach. Doch wie auch schon bei meinen Besuchen in Hagen und Dortmund zuvor muss ich direkt zu Beginn sagen, ist das Konzept aus meiner Sicht auch hier voll aufgegangen. Der Anblick des "Alten Fährhauses" begeisterte mich von Anfang an. Dieser Charm von diesem alten Fachwerkhaus! WOW!!! Einfach genial. Da steh ich ja total drauf.

Was mich zudem überraschte und aus meiner Sicht aus der Internetpräsenz vom „Alten Fährhaus“ gar nicht hervorgeht war, dass es sich hier nicht nur um das Hohoffs 800° Steakhaus gehandelt hat, sondern dieses sich auf einem kleineren Areal befand und als Teil eines großen Ganzen zu sehen ist. Im Prinzip ist das „Alte Fährhaus“ nämlich Teil einer ganz eigenen Welt in einem Kurpark in Hamm. Diese Themenwelt beinhaltet nicht nur das „Alte Fährhaus", sondern zudem noch eine Taverne mit Ausschank, einen Biergarten, ein Matrosendeck, einen Kapitänsgarten und einen großen angeschlossenen Saal, der Platz für bis zu 200 Personen bietet.
Im Hintergrund der große Saal mit Ausschank, rechts der Biergarten und links das Matrosendeck. 
Die Taverne mit dem angeschlossenem Ausschank
Das "Alte Fährhaus"
Der Kapitänsgarten 

Auch wenn ich dazu sagen muss, dass lediglich das Steakhaus von der Familie Hohoff gepachtet wurde, so finde ich es dennoch sehr beeindruckend, dass sich Dieses so hervorragend in das Gesamtkonzept einschmiegt und für mich als Teil des Ganzen gesehen werden kann und muss.

Was aus meiner Sicht allerdings leider etwas schade war und wirklich der einzige Punkt ist, den ich in der Geschichte zum alten Fährhaus ein wenig vermisse um das Ganze abzurunden, ist das die Lippe von keinem Punkt des Geländes aus zu ersehen war. Das hätte die Geschichte aus meiner Sicht wirklich perfekt abgerundet und noch authentischer gemacht. Aber Freunde, das war nur eine kleine persönliche Randnotiz meinerseits. Meinem Vergnügen im Fährhaus selbst hat das keinen Abbruch getan.

Wie ich bereits zwei, drei Spalten höher schrieb, war ich doch sehr von dem Areal überrascht. Auch darüber, dass sich an dem alten Fährhaus mit seinem Fachwerk ein sehr neuer und moderner Anbau befand. Doch ich muss zugeben, dass hier die Verbindung zwischen altem Fachwerk und neuer Moderne sehr gut gelungen ist. Der große gläserne Würfel schmiegt sich perfekt an das Alte Fährhaus an und bildet aus meiner Sicht eine sehr stimmige Symbiose. Gerade in den dunkleren Abendstunden setzt Er das Fährhaus in einen wunderschönen Glanz.

Dieses Spiel zwischen altem Fachwerk und neuer Moderne setzt sich dann auch prima im inneren fort. Während das „Alte Fährhaus“ mit seinem alten Scharm und der sehr warmen und privaten Atmosphäre brilliert, glänzt der neue Anbau durch seine hohe, offene und gläserne Front, die gerade in den dunkeln Abendstunden im wunderschönen Licht erstrahl. Dieser Anbau beherbergt unter anderem auch die Taverne, in der man sich vorab in gemütlicher Atmosphäre einen Drink genehmigen kann. Von dort aus geht es dann zum Empfang und anschließend mit direkter Anbindung in das Alte Fährhaus.

Die Atmosphäre dort dann, einfach beeindruckend. Wie auch schon in Dortmund im „The Farmhouse“ war der Raum nur indirekt beleuchtet. Keine grellen Lichter oder Strahler, sondern einfach nur schön warmes, indirektes Licht. Dazu viele, viele Kerzen die dem Raum ein warmes Ambiente verliehen haben, dass definitiv zum Verweilen einlädt. Eine sehr wohlige Atmosphäre.

Ein krasser Gegensatz dazu, war dann die Küche. Ok, ich übertreibe hier jetzt einfach mal gnadenlos und stell das jetzt mal vollkommen sinnlos und absolut überspitzt dar. Doch diese wirkte doch eher kalt und herzlos. Ist natürlich jetzt einfach nur Blödelei meine Aussage und auch total nebensächlich. Natürlich sieht das auch kein normaler Gast, weshalb dieser Teil eigentlich auch total irrelevant ist und keinerlei Rolle spielt. Also nehmt diesen Absatz bitte nicht ernst. Dennoch war das für mich von der Wahrnehmung her einfach ein krasser Gegensatz der hier wieder vereint wurde. Denn wieder war es modernste Technik gepaart mit diesem alten Konzept. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich auch hier wieder einen Blick hinter die Kulissen werfen durfte und den Weg meines Steaks verfolgen durfte. Bekommt ja schließlich nicht jeder die Möglichkeit, einen Blick in die Küche zu werfen.

Vielleicht sollten die Gäste Dass doch aber mal machen und einen Blick in die Küche werfen. Immerhin ist die Küche genau genommen der Mittelpunkt des großen Ganzen und die Geräte darin Namensgeber des Hohoffs 800° Konzeptes.     

Denn so unterschiedlich die Häuser vom Design und von der Geschichte her auch sein mögen, so haben Sie doch alle etwas gemeinsam. Wie auch schon in beiden anderen Konzepten zuvor, sind nämlich auch in Hamm "800°Celsius" programmatisch. Auch in der Küche in Hamm ist nämlich ein 800°C heißer Grillofen der Marke "Montague" zu finden. Der in den USA entwickelte und von dort importierte Grillofen sorgt dafür, dass bei den Steaks in minutenschnelle eine beidseitige, schmackhafte nahezu karamellisierte Kruste entsteht. Hier in Hamm bekommt dieses wahnsinnige Grillgerät zusätzlich Verstärkung durch den "Josper-Grill". Durch diesen werden die Steaks zusätzlich noch über Edelholz in einem geschlossenen Ofen gegrillt, was unglaubliche Geschmackserlebnisse bezüglich Zartheit und Aromatik garantiert. Das bedeutet also Geschmack hoch zwei. Also wenn Ihr die Möglichkeit bekommt doch mal einen Blick in die Küche zu werfen, macht das unbedingt. Der Garprozess ist wirklich beeindruckend und macht mich auch jetzt sprichwörtlich noch „Feuer und Flamme“!

links der Montague und rechts der Josper-Grill. Zwei beeindruckende Grillgeräte.

Abschließend kann ich also sagen, solltet Ihr mal in der Nähe von Hamm sein, ergreift unbedingt die Möglichkeit, dort im „Hohoffs 800° Altes Fährhaus“ mal vorbei zu schauen. Ich jedenfalls habe meine Reise auch heute nicht bereut und bin dankbar dafür, dass Das Team rund um das „Alte Fährhaus“ mir diesen Einblick ermöglicht hat. Auch von den heute erlebten Eindrücken bin ich wieder sehr beeindruckt und überwältigt worden. 

MEIN FAZIT VOM „ALTEN FÄHRHAUS“:

Ich muss zugeben, dass mich dieser Besuch mehr überrascht hat, als alle anderen zuvor erlebten Konzepte des Hohoffs 800°. Sicherlich konnte ich viele erste Eindrücke über die Internetseite vorab recherchieren, doch das was ich heute gesehen habe, hat mich doch mehr überrascht, als ich gedacht habe. Das „Alte Fährhaus“ ist nämlich nicht einfach nur ein „Steakhaus“, sondern Es ist Teil eines größeren Ganzen, dass eine perfekte Kombination aus altem Fachwerk und neuer Moderne ergibt. Ich kann also abschließend sagen, dass ich wieder sehr beeindruckt bin von meinem Besuch und dankbar, dass man mir diese Möglichkeit gegeben hat. Vielen, vielen Dank dafür. Mein heutiger Besuch war wieder sehr beeindruckend.

NUN MEIN FAZIT ZU ALLEN DREI KONZEPTEN VOM HOHOFFS 800°:

Anfangs hatte ich mir an dieser Stelle überlegt, ob ich Euch nicht ein persönliches Ranking schreiben sollte. Doch dann habe ich mir überlegt, dass dies eigentlich keine Rolle spielt und vielleicht auch unfair wäre. Denn, jedes Konzept für sich genommen ist wirklich einzigartig und sucht meiner Meinung nach seines Gleichen. Ich meine, Ihr geht hier nicht einfach in ein Steakhaus. Hier im Hohoffs 800° erlebt Ihr Steaks in unverkennbaren und unverwechselbaren Geschichten. Warum sollte ich diese also miteinander vergleichen? Das kann ich gar nicht, denn jedes Steakhaus erzählt eine andere Geschichte. Also mache ich es mir wesentlich einfacher und spreche für alle drei Konzepte eine Empfehlung aus. Ihr könnt Euch selber aussuchen was Euch besser gefällt. Macht es mir deshalb bitte unbedingt nach und besucht bei Gelegenheit mal alle drei Konzepte. Ich bin mir sicher, jedes für sich genommen wird Euch ähnlich in den Bann ziehen, wie es mich auch getan hat.

Zum Schluss noch eine kurze Anmerkung in eigener Sache. Weitere spannende Bilder und Videos findet Ihr ab sofort auch im Live-Blog mit Datum 05.12. - 06.12.2017Ein weiterer Geopunkt inkl. Bilder und Videos ist ab sofort ebenfalls auch in der Beefmap auffindbar. Ich lade Euch also herzlich dazu ein, auch dort mal einen Blick hinein zu werfen...... Vielen Dank dafür!!!!

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