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Beefscouts

Der Fleischblog

Metzgerei Dirk Ludwig und das Mangalitza-Wollschwein

Alex geschrieben am 15.03.2017

Als ich heute Morgen meine Reise gestartet habe, habe ich sicherlich mit einigem gerechnet, aber nicht mit dem, was ich bereits am ersten Tag erleben durfte. Die Eindrücke des ersten Tages waren wirklich sehr beeindruckend und haben mich positiv überrascht. Ich würde sogar so weit gehen, das meine Erwartungen bereits jetzt übertroffen wurden. Warum, das möchte ich Euch hier gerne kurz zusammenfassen.

Bereits noch vor meinem Reiseantritt erhielt ich in aller Früh eine Einladung von Christoph Schreiber mit folgendem Inhalt: „Hi, wenn du auf dem Weg von Schlüchtern nach Chemnitz bist und noch etwas Zeit hast, kannst du gerne mal im Hofladen Marienhof Erfurt vorbeikommen.“ Ich habe das Ganze dann kurz recherchiert und habe Ihm mitgeteilt, dass wenn die Zeit es zulässt ich natürlich noch sehr gerne vorbeikommen werde. Ich werde versuchen das einzurichten. Da mein Fokus aber auf dem Besuch der Metzgerei Dirk Ludwig lag, werde ich Ihm erst danach Bescheid geben können.

 

Also erst mal ab nach Schlüchtern. Die Fahrt verlief wirklich reibungslos und ich kam zügig durch und habe Schlüchtern zum verabredeten Zeitpunkt erreicht. Auf meinem Weg vom Parkplatz zur Metzgerei kam mich als erstes an der Steakschaft vorbei. Die Steakschaft ist die Fleischerlebniszentrale von Dirk Ludwig in der unter anderem verschiedene Kurse und Tastings abgehalten werden. Was für mich aber viel interessanter war, war die Carnothek. Die Carnothek ist die Trockenkammer wo heute unzählige Rinderrücken abhangen. Ein Traum. Da musste ich erst einmal kurz verweilen. Da ich mich aber nicht weiter nähern konnte, habe ich Katharina Melz aufgesucht. Da Dirk heute nicht anwesend war, weil er in Bayern unterwegs war, war Sie heute meine Ansprechpartnerin. Katharina Melz ist zuständig für das Online-Marketing und den E-Commerce bei der Metzgerei Der Ludwig. Sie hat mich heute einmal komplett durch alle Bereiche der Metzgerei geführt. Angefangen haben wir dabei in der Steakschaft. Hier konnte ich mir die Rinderrücken und die Carnothek nun auch vom nahen betrachten.

Später durfte ich dann sogar dort hinein in die heiligen Kammern. Ich kann Euch nur sagen, das ist ein Anblick diese Carnothek, wie ich Ihn zuvor noch nie gesehen habe. Sehr, sehr beeindruckend. Danach habe ich dann vom Metzgermeister Matthias ein paar handselektierte Cuts gezeigt bekommen. Ich weiß, ich neige auch hier sicherlich wieder zum Übertreiben, aber ich zeig Euch einfach die Fotos, dann könnt Ihr das selbst entscheiden. Mich haben diese Stücke Fleisch jedenfalls sehr beeindruckt. Ich hätte gerne ein Jedes davon mit nach Hause genommen oder am liebsten gleich vor Ort in der Steakschaft zubereitet. Das wäre toll gewesen.

Aber Ihr merkt ich schweife auch schon wieder ab. Ich wollte Euch ja nur eine „kurze“ Zusammenfassung schreiben. Also weiter im Text. Nach dem Gespräch mit Metzgermeister Matthias hat Katharina mir dann die Metzgerei gezeigt. Auch hier musste ich wieder überraschendes erkenne. Klar, es ist eine Metzgerei, das ist mir schon bewusst, aber ich assoziiere Dirk Ludwig immer mit bestem Fleisch, also mit Steaks und so. Das Dirk Ludwig auch eine riesen Auswahl am Eigenmarken von Wurst und Aufschnitt und so weiter selbst produziert, hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm. Ist aber irgendwie logisch für einen Metzger. Nach einem deftigen Schweine-Krustenbraten, ging es dann wieder in die Steakschaft um letzte Fragen zu beantworten. Weitere Details und eine ausführliche Beschreibung dieses Besuches folgen dann zu gegebenen Zeitpunkt. Dies sollte nur als kleine Zusammenfassung meines Besuches dienen. Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle schon mal bei Katharina Melz bedanken. Sie hat mir alle Fragen beantwortet und mich total nett und offen hinter die Kulissen der Metzgerei Der Ludwig blicken lassen. Vielen Dank dafür.

 

Von Schlüchtern ging es für mich dann nach Erfurt. Da Erfurt praktisch auf dem Weg nach Chemnitz lag und für mich keinen Umweg bedeutete, bin ich der Einladung von Christoph Schreiber sehr gerne nachgekommen. Christoph betreibt seit ca. 3 Jahren eine Aufzucht für Mangalitza-Wollschweine. Im Marienhof Erfurt werden die Tiere auf dem eigenen Hof aufgezogen und dort auch verarbeitet. Ich hatte zuvor noch nie ein Mangalitza-Wollschwein gesehen, muss aber sagen, das sind wirklich kleine, pelzige und possierliche Tierschien. Wirklich witzig die mal zu sehen.

Vielen Dank Christoph, das du mir diese Erfahrung so spontan ermöglicht hast. Weitere Details zum Hof und meinem Besuch folgen dann auch hier wieder im Nachgang, wenn ich zurück bin in der Heimat und alles aufgearbeitet habe.

Ich finde, das war schon an Tag 1 ein wirklich tolles Programm. Nun bin ich aber auf Tag zwei gespannt. Da ich ja bereits in Chemnitz bin, ist es morgen früh nur ein kurzer Weg zur Metzgerei Gränitz. Das Programm morgen dann: Rinderhälften zerteilen, Metzgerei besichtigen und Bauern besuchen. Einmal die komplette Wertschöpfungskette. Ich bin sehr gespannt.

Soviel zu meiner „kurzen Zusammenfassung der Ereignisse meines ersten Tages. Ich werde mich nun zurücklehnen und das Bett aufsuchen. Morgen um 7:00 Uhr geht´s dann weiter. Hoffentlich dann auch wieder mit Euch an meiner Seite.

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