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Beefscouts

Der Fleischblog

Nacken von Scottland Hills

Alex geschrieben am 25.01.2017

Heute kommen wir zum letzten und abschließenden Bericht unserer dreiteiligen Berichterstattung zum Fleisch von Scotch Lamb g.g.A. Wir hatten bereits Lammkarree und wir hatten bereits Lammlachse vom Scotch Lamb. Abschließend folgt nun Nackenfleisch vom schottischem Lamm.

Nachdem uns das Lammkarree und die Lammlachse bereits überzeigen konnten, war nun heute Nackenfleisch vom Lamm an der Reihe. Dieses war, um es vorweg zu nehmen, von der Struktur her schon mal ganz anders, als beide Stücke Lammfleisch zuvor. Während das Lammkarree und auch die Lammlachse wirklich eher magere Stücke waren, so ist dieses Nackenfleisch doch eher das Gegenteil. Die Nackenstücke waren deutlich fetter und hatten dicke Fetteinschlüsse. Durch diese Fetteinschlüsse wirkte das Fleisch insgesamt auch heller als die beiden Stücke zuvor. Auch die Konsistenz war jetzt schon wesentlich fester als beim Karree und den Lachsen. Daher waren wir auch gespannt, ob sich das im Geschmack ähnlich verhalten würde.

Deshalb kommen wir nun zur Zubereitung. Das Fleisch haben wir, ähnlich wie auch schon bei den Lammlachsen, unter mehrmaligem Wenden auf dem Grill auf direkter Hitzezone zubereitet. Da das Fleisch etwas fetter war, bestand hier weniger die Gefahr des Austrocknens. Dennoch haben wir, nur zur Vorsicht, das Fleisch zuvor mit etwas Öl eingerieben, um so zu verhindern, dass es auf dem heißen Grillrost pappen bleibt. Nach mehrmaligen Wenden und ca. 5 Minuten Zubereitungszeit auf dem Grill haben wir das Fleisch dann nochmals kurz ruhen lassen, bevor wir es dann mittig aufgeschnitten haben.

Optisch war das Ergebnis wieder ganz gut gelungen. Von außen schöne Röstaromen und im Inneren noch saftig rosa. Doch auch hier zeigte sich, im Gegensatz zu den Stücken zuvor, ein klarer Unterschied. Der erste äußerliche Eindruck von vor der Zubereitung zog sich hier auch im Muskelgewebe fort. Das Fleisch war durchgehend mit dicken Fettfasern durchzogen. Jetzt könnte man natürlich erwarten, dass das Fleisch dadurch einen zarteren Biss haben könnte. Leider war dem aber nicht so und das Gegenteil war der Fall. Das Fleisch hatte hier einen eher festeren Biss und musste schon was kräftiger gekaut werden. Der optisch fette Eindruck spiegelte sich auch im Geschmack wieder, der schon sehr fettig war. Das gab dem Ganzen aber auch mehr Eigengeschmack, als den Lammlachsen zuvor. Das ging Geschmacklich in eine andere Richtung.

UNSER FAZIT

Dieses Nackenfleisch war so ganz anders, als das Lammkarree und die Lammlachse zuvor. Erst einmal war es viel fetter als die beiden vorherigen Stück, zum anderen ging es dadurch geschmacklich auch in eine ganz andere Richtung. Da wir alles am selben Tag getestet haben, hatten wir einen guten Gesamteindruck von allen drei Stücken und konnten das prima mit einander vergleichen. Hier hat lediglich der feste Biss etwas gestört, der aber typisch ist für Nackenfleisch.

Unterm Strich können wir insgesamt aber ein sehr positives Feedback unter diesen Testtag ziehen. Das getestete Lammfleisch von Scottland Hills hat all unsere Vorurteile gegenüber Lammfleisch entkräftet und uns sehr gut geschmeckt. Jeder Cut für sich war aromatisch und buttrig im Geschmack und so gar nicht muffelig. Das gute Gefühl, ein Produkt aus nachhaltiger, kontrollierter Aufzucht getestet und probiert zu haben macht dieses Fleisch unsere Meinung nach sehr empfehlenswert. Uns hat es prima geschmeckt und wir werden hier definitiv zu Widerholungstätern.

Unsere Wertung *

Erscheinungsbild:

7/10

Geschmack:

7/10

Preis/Leistung:

9/10

Gesamtwertung:

8,7/10

+1 für Ökologische Haltung

Gekauft bei

Albert Rauch GmbH

Preis pro KG

22,90 €

Herkunft

Schottland

Weitere Fotos


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