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Beefscouts

Der Fleischblog

Rehrücken – unser kleines Weihnachtsspezial

Alex geschrieben am 21.12.2016

So kurz vor Weihnachten möchten wir Euch unser viertes und letztes Wildfleischtasting präsentieren, Rehrücken. Nach dem Mufflon, dem Damwild und dem Wildschwein macht nun das Reh den Abschluss unserer vierteiligen Serie über Wildfleisch. Dies ist gleichzeitig auch unser kleines Weihnachtsspezial. Dazu haben wir es uns hier in unserer kleinen Testküche etwas Weihnachtlich eingerichtet. Wir möchten gemeinsam mit Euch eine besinnliche und schlemmerreiche Weihnachtszeit einläuten.

Für unser kleines Weihnachtsspezial und als Abschluss unserer Wildreise haben wir uns für den Rehrücken entschieden. Diesen haben wir vom Neustrelitzer Frischwild- und Geflügelhandel Sigfried Holtmann bekommen, bei dem wir uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Kooperation bedanken möchten. Die Beratung zum Fleisch und auch die Fleischauswahl selbst war wirklich hervorragend und verdient ein dickes Kompliment. Mit dem Mufflonrücken haben wir die dickste Überraschung direkt zu Anfang verkosten dürfen, aber auch das Damwildfilet und die Frischlingsrücken waren geschmacklich einwandfrei und sehr bekömmlich. Die Qualität die man uns hier angeboten hat, war wirklich sehr gut. Nur optisch müssten unserer Meinung nach noch ein, zwei Dinge verbessert werden. Ansonsten unterstützen wir diesen Händler zu 100% und stehen voll hinter den Produkten. Mehr Freiland geht nicht. Freie Wildtiere aus heimischer Region, einfach spitze.

Leider müssen wir die Optik auch in unserem letzten Test wieder etwas bemängeln. Auch hier, wie schon bei den anderen drei Tests zuvor, war wieder eine durchgehende Silberhaut vorhanden. Auch hier mussten wir erst einmal Hand anlegen und das Fleisch parieren. Wir sind ja geübt im Umgang mit der Klinge und können das mittlerweile ganz gut Händeln, aber schafft das auch Ottonormalverbraucher? Hier wünschen wir uns vom Christkind eine kleine Nachbesserung für das nächste Jahr. Ansonsten war das wieder ein sehr sauberer und formschöner Cut. Das Fleisch hatte eine rotbraune Fleischfarbe mit einer feinen Struktur. Typisch für Rotwildreh: Das Fleisch war absolut mager und hatte keinerlei Fetteinschlüsse oder der Gleichen.

Bei der Zubereitung haben wir es gehalten wie bei den anderen Tests zuvor. Das Fleisch leicht eingeölt, die Pfanne auf Temperatur gebracht und das Fleisch dann schön scharf angebraten und mit Röstaromen versehen. Kurz ruhen lassen und dann aufgeschnitten. Auch hier darf das Fleisch im Kern gerne wieder zart rosa sein. Das Auge ist ja schließlich mit.

Der erste Eindruck und das erste Mundgefühl waren sehr angenehm. Das Fleisch hatte eine feine Struktur und war zart im Biss. Auch der Geschmack war sehr positiv und lecker. Das Fleisch war wunderbar würzig und hatte eine leicht buttrige Note. Dazu kam eine leicht tranige Note aus dem Hintergrund, die ein wenig an Leber erinnert. Wer schon mal Leber gegessen hat, weiß jetzt ganz genau wovon wir sprechen. Wer nicht weiß, wie Leber schmeckt, unbedingt probieren. Das ist ein sehr eigener Geschmack, unverkennbar. Unsere geschmackliche Bewertung fällt hier durchweg positiv aus.

 

UNSER FAZIT

Unserer Meinung hätte das Fleisch noch einen Tick mehr bums haben können und gerne noch etwas intensiver schmecken können, ansonsten haben wir keine Einwände. Kurz und knapp. Lecker, wirklich lecker. Prädikat: Lohnenswert!!!  

 

Wir hoffen, Euch hat unsere kleinen Wildreise gefallen. Wir bedanken uns für Eure Aufmerksamkeit!! Wir wünschen Euch und Euren Familien ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest. Schlemmt ordentlich rein und genießt all die köstlichen Weihnachtsdelikatessen.

Unsere Wertung *

Erscheinungsbild:

7/10

Geschmack:

7/10

Preis/Leistung:

7/10

Gesamtwertung:

8,0/10

+1 für Ökologische Haltung

Preis pro KG

49,99 €

Herkunft

Deutschland

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