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Beefscouts

Der Fleischblog

Smoken: Schritt für Schritt Anleitung

Alex geschrieben am 02.01.2016

Da sich der Bau eines Smokers schon äußerlich von dem eines „normalen“ Grills unterscheidet, ist auch bei der Benutzung Einiges unterschiedlich. Wer jedoch ein paar Dinge beachtet, wird mit seinem Smoker lange Freude haben und auch zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. In diesem Artikel will ich deshalb eine rundum Anleitung für BBQ Smoker Grills geben und zeigen wie man am besten zu einem guten Stück Fleisch kommt.

Anleitung: In 3 Schritten zu einem guten Grillerlebnis

Zuallererst ist es sehr wichtig, dass man seinen Smoker vor der ersten Benutzung einbrennt.  Dies muss man nur vor der ersten Inbetriebnahme machen oder wenn man seinem Smoker einen neuen Anstrich verpasst hat. Da das Einbrennen kein „gewöhnlicher“ Ablauf beim Smoken ist, sondern nur selten durchgeführt wird, zähle ich dies nicht als einen der 3 Schritte. Im Folgenden werde ich erklären, wie ich den Smoker in Betrieb nehme und ein paar Tipps geben, die sich mit der Zeit als nützlich herausgestellt haben. Dabei lasse ich vor allem persönliche Erfahrungen einfließen, weil ich denke, dass die Tricks aus der Praxis am wertvollsten sind:

1. Anfeuern/ Anheizen: Das wichtigste bei einem Grill ist natürlich die Hitze, die man auf verschiedene Arten erreichen kann. So benutzt man bei einem Smoker traditionell entwederHolz oder Kohle. Die Vorgehensweise des Anzündens ist je nachdem ob man Holz oder Kohle verwendet unterschiedlich.

a) Mit Holz: Zuerst einmal legt man auf den Feuerrost in der Feuerbox ein paar Grillanzünder. Diese kann man in fast jedem Supermarkt günstig kaufen. Wichtig hierbei ist, dass man den Feuerrost im Smoker lässt, weil dadurch ein besserer Sauerstoffaustausch gewährleistet ist. Als Nächstes ordnet man ungefähr sechs bis acht dünne Holzscheide locker über den Anzündern an. Natürlich sollte man unbedingt geeignetes Holz verwenden, welches frei von Harz und Verunreinigungen ist. Schließlich entzündet man die Grillanzünder mit Hilfe eines langen Streichholzes oder mit einem Feuerzeug. Wichtig: Während des gesamten Anfeuervorganges bleibt der Deckel der Feuerbox geöffnet. Schon nach einer halben Minute entsteht auf diese Weise ein relativ großes Feuer. Nach weiteren drei bis fünf Minuten hat sich das Feuer ein wenig gelegt und man sieht, dass sich bereits etwas Glut gebildet hat. Jetzt sollte man noch dickere Holzscheide in die Feuerbox legen, damit dem Smoker auch über längere Zeit nicht die Puste ausgeht und eine gleichmäßige Temperatur gewährleistet ist. Nach rund zehn Minuten ist das Anfeuern beendet und man kann den Deckel der Feuerbox schließen. Von nun an steigt die Temperatur in der Garkammer.

b) Mit Kohle: Hierbei geht man eigentlich wie bei einem ganz normalen Grill vor. Man legt wieder Grillanzünder auf den Feuerrost. Bei Kohle benötigt man jedoch etwas mehr als bei Holz. Nun schüttet man ein wenig Kohle über die Anzünder, sodass diese leicht bedeckt sind. Jetzt muss man nur noch die Anzünder entflammen und rund 30 Minuten warten bis sich eine schöne Glut gebildet hat. Ich persönlich gebe immer 15 Minuten nach dem Anheizen nochmal etwas Kohle dazu, damit der Grill bei dem späteren Betrieb über eine längere Zeitdauer die gewünschte Temperatur hält. Für die Benutzung von Holzkohle oder Grillbriketts gibt es auch spezielle Holzkohleeinsätze. Diese erleichtern das Anfeuern der Kohle.Den nebenstehenden Holzkohleeinsatz habe ich mir erst letztes Jahr zugelegt und bin sehr zufrieden damit. Natürlich sollte man beachten, dass man bei Kohle keinen besonderen Rauchgeschmack erzielen wird. Hier muss man zu sogenannten Holzchips greifen, die man während des Smokens auf die Kohle legt. Wichtig: Die Chips vorher für 10 Minuten wässern, sonst verbrennen sie einfach ohne jegliche Rauchentwicklung.

2. Richtige Temperatur erreichen: Während des Smokens sollte man versuchen die Innentemperatur möglichst konstant zu halten. Normalerweise ist eine Temperatur zwischen 110 und 130°C optimal. Auch wenn man immer gerne nachschaut wie weit das Grillgut schon ist, so ist es wichtig, dass man die Garkammer nicht ständig öffnet. Denn das Grillgut „leidet“ unter zu starken Temperaturschwankungen, was sich natürlich negativ auf die Qualität auswirkt (Vergleichbar mit einem Soufflé). Eine konstante Temperatur kann man mit Hilfe der Regulierklappen an jedem Smoker steuern. Wenn schließlich die richtige Temperatur in der Garkammer erreicht ist, kann man mit dem nächsten Punkt fortfahren.

3. Fleisch, Fisch & Gemüse zubereiten: Die Garzeiten der jeweiligen Lebensmittel unterscheiden sich in der Regel recht stark. Bei der Zubereitung von großen Fleischstücken oder Spare Ribs ist eine Garzeit von über einer Stunde keine Besonderheit. Abhängig ist diese hauptsächlich von der Dicke und der Art des Fleisches. Beispielsweise liegt die Garzeit bei Hähnchen im Vergleich zu Rindfleisch bei rund der Hälfte. Fisch benötigt ebenfalls rund 30% weniger Zeit in der Garkammer als Rindfleisch, auch wenn man beachten sollte, dass diese auch hier von der Art und der Dicke des Fisches abhängen. Die Zubereitung von Gemüse als kleine Beilage kann ich ebenfalls empfehlen. Geeignet sind vor allem Paprika, Karotten, Zucchini und Pilze. Mit einem Smoker kann man neben dem Smoken auch sehr gut backen und räuchern. Die Vorgehensweise unterscheidet sich dabei aber nicht sonderlich von der des Smokens. 

Quelle dieses Berichts ist die Seite www.barbecue-smoker-grill.de Den kompletten und ausführlichen Bericht zu dem Artikel und weiter Tipps findet Ihr unter. http://www.barbecue-smoker-grill.de/smoker-schritt-fuer-schritt-anleitung-bedienung-handhabung/


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