× Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Datenschutzbestimmungen.

Beefscouts

Der Fleischblog

Unboxing der Lieferung von der Metzgerei Gränitz

Alex geschrieben am 27.02.2018

Wenn der Postbote bei mir zwei Mal klingelt, dann bedeutet das in den meisten Fällen das eine Lieferung Fleisch ins Haus ansteht. Genau das war auch gerade eben wieder der Fall. Meine erwartete Lieferung von der Metzgerei Gränitz ist eingetroffen. Was drin ist wollt Ihr wissen? Lest einfach mal selbst.

Wie ich gerade schon mal kurz angerissen habe, war die Lieferung durch aus geplant. Allerdings muss ich dazu sagen, dass mir dabei wieder etwas die Kontrolle entglitten ist und es wieder mehr Fleisch geworden ist, als eigentlich geplant. Wie es dazu kam? Das muss ich mir wieder mal selber ankreiden, aber auch der Unterstützung von Benny Gränitz.

Alles fing damit an, dass mir Benny Gränitz letzte Woche vier Bilder von einem Stück Wasserbüffel zuschickte und mich ganz spontan fragte, welches Stück ich gerne haben wolle. So rein aus dem Nichts und vollkommen überraschend muss ich dazu sagen, dass das ein sehr raffinierter Schachzug von Benny war. Er wusste ganz genau, dass ich darauf sofort anspringen würde. Ein „Special Cut“ vom Wasserbüffel? Das war genau das Richtige für mich. Klar, dass ich da sofort zuschlagen musste. Also wählte ich eines der vier angebotenen Stücke aus.

Da ich es aber schwachsinnig fand, nur das eine Stück Fleisch mit gerade mal 400 Gramm zu versenden, wollte ich mich noch ein wenig auf der Homepage der Metzgerei Gränitz umsehen und meine Bestellung etwas erweitern. Vielleicht um ein oder zwei Stück. Mehr sollten es wirklich nicht sein.

Anfangs bestand das Interesse an Rindfleisch aus Brasilien und Fleisch vom Pietrain Schwein. Beides hatte ich noch nie zuvor probiert. Da mir Benny dann aber sagte, dass die Qualität beim brasilianischem Rindfleisch sehr schwankend sei und das Fleisch vom Pietrain Schwein auch nicht so hochwertig sei, kippte ich meine Entscheidung auf Grund seiner Aussage und entschied mich um.

Da ich der Homepage entnehmen konnte, dass gerade frisches Duroc-Fleisch eingetroffen war, entschied ich mich dann also für Fleisch vom Duroc-Schwein. Eigentlich sollten es nur ein Spider Steak und ein Flank-Steak werden, doch wieder leistete Benny Gränitz sehr gute Überzeugungsarbeit und empfahl mir zusätzlich noch das Flat Iron Steak. Da ich weder ein Flank Steak, noch ein Flat Iron Steak zuvor vom Schwein hatte, stimmte ich Benny zu, die Bestellung nochmals zu erweitern.

Und da mir das Bild vom Tomahawk Steak auf der Homepage auch sehr gut gefallen hatte, bat ich Ihn schließlich auch noch ein Tomahawk Steak beizulegen. „Warum dann nicht auch noch das Skirt Steak vom Duroc-Schwein?“ fragte Benny. Ach komm, wenn ich schon übers Ziel hinausschieße, dann kann ich es ruhig auch richtigmachen. „Pack das Skirt Steak auch noch mit dabei!“

Clever von Benny oder? Ein echt geschickter Verkäufer, muss ich ja mal sagen. So sind aus eigentlich geplanten 400 Gramm Fleisch nun 3000 Gramm geworden. Ob ich Benny deswegen böse bin? Nein, natürlich nicht. Ganz im Gegenteil.

So habe ich wieder jede Menge neue und spannende Storys für die Zukunft im Petto. Ich meine, Skirt Steak, Flat Iron Steak oder Flank Steak vom Schwein? Hallo!! Das sind alles Premieren für mich. Keines davon, also nicht vom Schwein, hatte ich jemals zuvor hier im Beefscouts Testlabor.

Das es diese Cuts auch vom Schwein gibt, hat mich selbst überrascht. Ich meine klar, wenn es diese beim Rind gibt, dann gibt es diese logischerweise auch vom Schwein. Das ist eine ganz einfache Sache der Logik. Dennoch muss ich zugeben, dass mir Das zuvor noch nicht aufgefallen ist geschweige denn angeboten wurde. Ich wüsste auf Anhieb jetzt nicht, wo ich sonst noch Flat Iron Steak oder Skirt Steak vom Schwein angeboten bekomme oder wo ich das kaufen könnte.

Leider hat die ganze Sache nur einen Haken. Da das Schwein erst letzte Woche geschlachtet wurde und erst eine Woche lang reifen konnte, muss ich mich mit dem Verzehr noch etwas gedulden. So zwei bis drei Wochen sollte das Fleisch noch reifen hat mir Benny empfohlen. Ob ich das wohl schaffe? Bei dem Anblick wird das eine ganz schwere Sache. Ich hoffe aber sehr, dass ich mich wenigsten dabei unter Kontrolle halten kann.

Wenn nicht, dann seid Ihr hier die ersten die es erfahren werden. Vielleicht könnt Ihr mich aber auch dabei unterstützen, einen kühlen Kopf zu bewahren und mich zu beherrschen. Dafür wäre ich jedenfalls sehr dankbar.

Dankbar bin ich auch Benny Gränitz von der Metzgerei Gränitz. Benny auch wenn du ein ausgefuchstes Schlitzohr bist, du hast sehr gute Arbeit geleistet und ich bin mit der Lieferung sehr zufrieden. Auch wenn es etwas mehr geworden ist als geplant. Die Cuts sehen alle hervorragend aus und ich freue mich schon riesig auf die Tastings. Vielen Dank dafür mein Freund.    

 

„Zu Informationszwecken führe ich die Links der Firmen, die in diesem Beitrag genannt wurden, im Anschluss an diesen Text unten auf“

Weitere Fotos


Das könnte Sie auch interessieren