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Beefscouts

Der Fleischblog

Unboxing Lieferung Metzgerei Gränitz

Alex geschrieben am 13.05.2017

Kennt Ihr diesen Augenblick? Ihr habt da etwas vor Euren Augen, was Euch so beeindruckt, das Ihr es unbedingt haben wollt! Genau so erging es mir in dieser Situation. Mitte April habe ich von der Metzgerei Gränitz ein Paar Fotos von Zuschnitten eines Wagyu-Rindes bekommen, die mich echt beeindruckt haben und mich zu einer sofortigen Bestellung bewegt haben. Mit diesem Bericht möchte ich Euch gerne erörtern, warum.

Es ist gerade mal zwei Monate her, dass ich meinen letzten Urlaub hatte. Wer sich daran erinnern kann der weiß, das ich damals unter anderem zu Besuch bei der Metzgerei Gränitz war. Zusammen mit Benny Gränitz habe ich damals unter anderem die hauseigene Metzgerei besucht, war im Anschluss daran aber auch bei Zulieferern der Metzgerei Gränitz. Unter anderem auch bei Bauer Klaus Möbius, Vorsitzenden des Wagyu-Verbandes Deutschland E.V. Bereits damals bei unserem Treffen gab es Gespräche, das die Metzgerei Gränitz in Zukunft auch Wagyu Fleisch vom Hof Möbius verkaufen sollte. Knapp einen Monat später, also Mitte April, erhielt ich dann via Facebook eine Anfrage, ob ich nicht Interesse an Wagyu-Fleisch hätte. Dazu erhielt ich folgende Fotos:

Bürgermeisterstück (Foto by Metzgerei Gränitz
Flat-Iron (Foto by Metzgerei Gränitz)

Jetzt schaut Euch doch mal bitte diese Fotos an. Was hättet Ihr an meiner Stele gemacht, wenn Ihr solche Fotos bekommen hättet? Ihr hättet doch sicherlich auch zugeschlagen, oder? Also in meinem Kopf ist sofort ein Schalter umgelegt worden, der alles rein rationale Empfinden ausgeschaltet hat und nur noch primitiv agiert hat. Ich konnte gar nicht mehr klar denken, sondern wollte einfach nur noch diese beiden Cuts haben. „Bürgermeisterstück und Flat-Iron. Haben wollen. Für mich reservieren.“ Ich glaube so ähnlich waren die Worte, die ich Benny per Mail geschrieben habe. Das hat auch nur Millisekunden gedauert, bis mein Gehirn die Bilder verarbeitet hatte und ich meine Entscheidung getroffen hatte. Wirklich rein primitiv, fast so wie ein Höhlenmensch.

Nach drei Wochen im Schweineschmalz gereift, kam dann gestern endlich die sehnlichst erwartete Bestellung an. Allerdings in einem Zustand, den ich so nicht erwartet hatte. Dazu folgende Fotos:

Könnt Ihr was erkennen? Seht Ihr das gleiche wie ich? Was bitte, befindet sich denn da unter dem Schweineschmalz? An dieser Stelle hätte ich Euch gerne detailliertere Fotos von beiden Cuts gezeigt, doch muss ich Euch sagen, das beide Stücke noch mit Schweineschmalz ummantelt sind. Ich kann Euch also keine Fotos von der Eigenfarbe des Fleisches zeigen und auch keine Marmorierung und auch keinen Fettdeckel oder sonstiges. Ich kann Euch lediglich zwei Stücke Fleisch zeigen, die mit einem weißlichen Mantel aus Schweinetalg überzogen sind. Das Geheimnis dessen, was sich letzten Endes unter dem Mantel befindet, wird also erst beim Tasting gelüftet. 

Nicht nur Ich, sondern auch Ihr müsst Euch also bis zum Tasting gedulden, bis das sich das Geheimnis der Optik lüftet. Erst einmal finden beide Stücke Gesellschaft in meiner Tiefkühltruhe. Wann Sie daraus kommen? Seit gespannt und folgt einfach weiter meinem Blog. Ihr seid hier die ersten die es erfahren werdet.   

Weitere Fotos


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