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Beefscouts

Der Fleischblog

Zu Besuch bei der Metzgerei Brath – Eine kurze Zusammenfassung

Alex geschrieben am 07.06.2017

Die Metzgerei Brath in Karlsruhe war heute meine erste Anlaufstelle auf meiner Reise durch Deutschland. Mit diesem Bericht möchte ich Euch kurz eine kleine Zusammenfassung schildern. Die Nachbereitung erfolgt dann, wenn ich wieder zu Hause bin.

Ich muss sagen, die Metzgerei Brath ist gar nicht so einfach zu finden. Klar, wer sich in Karlsruhe auskennt, findet die Metzgerei bestimmt blind. Ich aber, der sich nicht in Karlsruhe auskennt und blind seinem Navi vertraut, der dreht auch schon mal zwei kleine Extrarunden. Denn, die Metzgerei liegt ziemlich versteckt in einer kleinen und engen Seitenstraße. Da musste ich mich erst einmal orientieren. Als ich dann auch endlich einen Parkplatz gefunden hatte, war alles gut. Gut war auch, dass das Geschäft bei meiner Ankunft Mittagspause hatte. Denn so konnte mir Heiko Brath alles in Ruhe erklären und ich hatte genügend Zeit, ein Paar tolle Fotos zu machen. Um es vorweg zu nehmen, „Ja, natürlich sind die wieder sehr fleischlastig!“, aber Ihr kennt mich ja. Ich kann einfach nicht anders, wenn ich geiles Fleisch sehe und hier in der Metzgerei gab es einiges davon.

Die Theken waren Randvoll gefüllt mit allerlei Wurst- und Fleischspezialitäten. Zwei Drittel davon aus eigener Herstellung. Beeindruckend. Noch beeindruckender für mich, war aber dieser große Kühlschrank am Ende der Theke mit richtig geilem Zeug darin. Jede Menge Fleisch von der alten Wutz. (Was die alte Wutz genau ist, dass erkläre ich Euch in der Nachbereitung). Dazu wunderschön marmoriertes, knochengereifte Fleisch vom Hohenloher Rind. Eine wirkliche Augenweide. (Auch dazu folgen weitere Details in der Nachbereitung). Abschließend möchte ich aber sagen, das die ersten Eindrücke sehr stimmig waren. Ein schönes Ladenlokal mit bewundernswertem Fleisch.

Anschließend gab es einen kleinen Abstecher in die Reifekammer. Ähnlich, wie ich es zuvor auch schon an anderer Stelle gesehen habe, wird das Fleisch hier mittels Salzsteinen Luft getrocknet. Die Salzsteine sorgen dafür, das dem Fleisch der Fleischsaft entzogen wird und das Fleisch so einen ganz besonderen, eigenen Geschmack bekommt. Sowohl das Schweinefleisch, als auch das Rindfleisch hängen hier zwischen 4 – 7 Wochen ab. Danach gelangen die Stücke dann in den Verkauf oder in die Fleischwerkstatt.

Die Fleischwerkstatt ist eine Räumlichkeit, wo Metzgermeister Heiko Brath unter anderem Seminare und Kurse abhält. Events mit bis zu 17 Mann sind hier problemlos möglich. Aber, hier werden auch Videos produziert, die dann auf dem hauseigenen Youtube-Kanal landen. In den Videos erklärt Heiko Brath zum Beispiel verschiedenste Zubereitungstechniken. Was mich hier allerdings ein wenig verwunderte war, das hier gar kein Grill zu finden war. Nein, Ihr hört richtig. Metzgermeister Heiko Brath bereitet hier alle Gericht nur mit Herd und Ofen zu. Ganz einfach, ganz standardmäßig, ganz ursprünglich. So kann ein Jeder die gezeigten Tipps und Tricks aus den Videos in seiner heimischen Küche nachmachen. Klingt für mich sehr plausibel. Wie er dann zum Beispiel so ein Kotelett von der alten Wutz oder ein Stück Bauchspeck in der Fleischwerkstatt zubereitet, das hat Er mir dann auch gezeigt.

Ich war begeistert von dem Fleisch, wie Ihr Euch sicherlich denken könnt. Ich habe noch nie zuvor einen so geilen Bauchspeck gegessen. Respekt dafür Herr Brath, das hat mir wirklich sehr gemundet. Auch das Kotelett war auf den Punkt und ganz nach meinem Geschmack. Wenn ich wieder zu Hause bin, dann muss ich davon unbedingt etwas bestellen.

Abschließend möchte ich mich bei Haiko Brath für den Empfang in der Metzgerei Brath recht herzlich bedanken. Danke das ich kommen durfte. Das waren ganz tolle Eindrücke und super leckeres Fleisch. Damit hast du genau meinen Nerv getroffen. Vielen Dank dafür.

(Details zum Besuch und aus ausführlicher Bericht folgt dann in der Nachbereitung, wenn ich wieder zu Hause bin. Dann gibt es alles haarklein geschildert. Seit gespannt)  

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