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Beefscouts

Der Fleischblog

Zu Besuch bei Eatventure

Alex geschrieben am 16.04.2017
  • Regionalität und Nachhaltigkeit
  • ausschließlich Fleisch aus und in Deutschland zu produzieren
  • eine artgerechte Tierhaltung
  • auf Fleischqualität abgestimmte Fütterungspläne ohne schädliche Zusatzstoffe 
  • im Sommer 2016 von David Schrand gegründet

 


In meinem Bericht „Eatventure: Das letzte Ziel meiner Reise“ habe ich ja kurz ein paar Details zu meinem Besuch bei Eatventure angerissen. In meiner Nachbereitung möchte ich gerne aber nochmals was detaillierter drauf eingehen. Vielleicht gibt es in diesem Bericht ja auch neue Details zu dem neu entwickelten Reifeverfahren von David Schrand. „Neu entwickeltes Reifeverfahren?“ fragt Ihr Euch jetzt, „Was kann das wohl sein?“! Zu Recht, diese Frage habe ich mir auch gestellt, als David mich zu sich in den Firmensitz von Eatventure eingeladen hat. Was würde ich dort erwarten? Lasst uns doch mal sehen, ob wir die Antwort aus Ihm rauskitzeln können. Also schnell ab zum Besuch bei Eatventure.

Zu den Gebäudedetails kann ich Euch leider auch in diesem Bericht noch nicht viel Bildmaterial liefern. Auch knapp vier Wochen später, nach meinem Besuch, befindet sich das Gebäude von Eatventure noch im Aufbau und ist mehr eine Baustelle, als ein Beispiel an Musterpräsentation. Klar könnte ich Euch jetzt wieder erzählen, dass der Firmensitz ein großes Metallhaus ist, der von oben bis unten mit Sonnenkollektoren bespickt ist, aber das wisst Ihr ja bereits, denn ich habe es in meiner ersten kurzen Zusammenfassung ja bereits erwähnt. (Link siehe oben). Aber, ich möchte an dieser Stelle wenigstens schriftlich ein wenig mehr ins Detail gehen, denn die Planungen von David haben mir sehr gefallen. Ich versuche es Euch im Folgenden zu beschreiben.

Stellt Euch einfach vor, Ihr betretet eine große Halle durch ein großes Metalltor. Ich meine so groß, dass Ihr dort eine ganze Flotte LKW´s parken könnt. Dann schaut Ihr nach rechts. Dort werdet Ihr nur ein paar Kisten und ein Paar Kühlschränke erblicken. Equipment was Eatventure benötigt, wenn es auf Reisen geht. Nicht sonderlich aufregend und spannend und auch keiner weiteren Aufmerksamkeit wert. Als nächstes richtet sich Euer Blick nach vorne und Ihr schaut entlang dieser langen Halle und seht unzählige Möglichkeiten, was Ihr hier noch hineinbauen könntet. Wie wäre es mit einem angeschlossenen Restaurant? Oder wie wäre es mit einer eigenen Metzgerei? Oder wie wäre es mit...? Im Moment steht der größte Teil der Halle noch leer, aber er bietet ausreichend Möglichkeiten zum Ausbau für spätere Projekte und jede Menge Perspektive. Anschließend richtet Ihr Euren Blick nach links. Jetzt werdet Ihr fündig. Hier steht ein kleiner Teil dessen, was Eatventure im Moment ist. Ein Rohbau aus Rehgips-Platten in einer großen Halle. Ich meine das jetzt keineswegs despektierlich, möchte aber nochmals drauf hinweisen, das Eatventure in diese Halle erst seit Ende letzten Jahres wohnhaft ist. Dass da noch nicht so viel steht, ist jawohl klar.

Wenn Ihr Euch nun im Kopf ein graues Bild von der Halle gemacht habt, lasst mich dieses Bild noch ein wenig mit Farbe füllen. Ihr habt Euren Blick noch immer nach links auf diesen Rehgips-Bau gerichtet. Jetzt stellt Euch diesen Bau nun unterteilt in drei Räumlichkeiten vor. Im ersten Raum, klassisch und schlicht, der Büroraum, so wie man Ihn kennt. Ein paar PC´s, ein paar Akten, ein wenig Bürokram. Nichts Besonderes. Wichtiger wird dann aber die zweite Räumlichkeit. Hier soll demnächst ein Raum der Zusammenkunft entstehen. Natürlich ist auch das im Moment zwar nur in bloßer Vorstellung von David Schrand ersichtlich, dennoch konnte ich mir auf Grund seiner Erzählungen eine gute Vorstellung davon machen. In dieser Räumlichkeit soll im Laufe der nächsten Monate unter anderem eine Küche entstehen. Eine Küche die von allen Seiten begehbar ist, an der später einmal Tasting stattfinden. Sie soll der zentrale Punkt in dieser Räumlichkeit sein. Drumherum sollen dann unter anderem eine Brauereianlage zum Bier brauen, eine kleine Theke und eine Sitzlounge entstehen und vielleicht auch noch ein Paar andere Details. Das Design dieser Räumlichkeit ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Im Moment sind es auch hier erst noch Ideen im Kopf von David Schrand. In jedem Fall sollen hier Genießer für gutes Fleisch zusammenkommen. Auf das Endergebnis bin ich auf jeden Fall sehr gespannt.

Eines ist aber an dieser Stelle schon klar. In der zweiten Räumlichkeit ist ein dickes Fenster verbaut worden, was dem Besucher einen Einblick in die dritte Räumlichkeit verschafft. Hinter diesem Fenster befindet sich im Moment noch die Verpackung und der Versand. Im Moment noch eine kleine Räumlichkeit mit direktem Anschluss ans Kühlhaus. Auch hier befindet sich noch alles im Aufbau und ist noch nicht zu 100% funktional und optimal eingerichtet. Nach Davids Vorstellungen soll dort aber die neue Reifekammer entstehen, in der das Fleisch nach der neu entwickelten Reifemethode reifen soll. Genauere Details dazu gab es an dieser Stelle leider noch nicht.

Gott sei Dank kann ich Euch von der Kühlkammer aber schon ein paar Fotos zeigen. Klar ist das jetzt auch nicht so repräsentabel und für Euch sicherlich nix neues. David hat diese sicherlich nicht neu erfunden, dennoch war Sie gut gefüllt und sollte erwähnt werden denn in der Kühlkammer kommen wir einfach auf den Punkt und zum Ziel meiner Reise quer durch Deutschland. Das Ziel meiner Reise war, die Suche nach „gutem Fleisch“ und genau hier bin ich fündig geworden. In dieser Kühlkammer habe ich gefunden, wonach ich gesucht habe. Richtig gutes Fleisch. Klar gibt es hier auch US Beef oder auch Irish Beef oder Beef aus Japan, mir ging es hier im speziellen aber um das Fleisch aus Deutschland. Ich rede hier vom Red Heifer und von der Angus Auslese. Gutes Fleisch aus Deutschland von regionalen Bauernhöfen. In den genannten Fällen sogar direkt aus NRW. Fleisch, das demnächst hier im Blog ausgiebig getestet wird. Um es vorweg zu nehmen, David hat mir eine ganze Kiste mit Fleisch zum Testen mitgegeben. Ergebnisse dazu dann demnächst.

Konntet Ihr Euch mit Hilfe meiner Erzählung nun ein Bild machen? Nein, nicht? Kein Problem. Wenn David mit seinen Planungen abgeschlossen hat, werde ich Ihm nochmals einen Besuch abstatten. Bis dahin dürft sowohl Ihr als auch ich gespannt sein, was David sich noch so alles einfallen lassen hat.

Einfallen lassen hat sich David auch ein neues Reifeverfahren. Ein Reifeverfahren, zudem noch keiner außer Ihm Details kennt. Ich kann Euch sagen, ich habe mir größte Mühe gegeben Details zu diesem Reifeverfahren heraus zu kriegen. Leider auch an dieser Stelle ohne Erfolg. Auch knapp vier Wochen nach meinem Besuch wollte und konnte David mit diesem Geheimnis einfach nicht rausrücken. Auch heute, nach vier Wochen, bin ich nach der ersten Geschmacksprobe bei Eatventure immer noch nicht draufgekommen, was David da entwickelt hat. Ich kann Euch an dieser Stelle also immer noch keine Details dazu nennen. Tut mir wirklich leid. Ich habe wirklich alles versucht, das Geheimnis zu lüften. David hat aber strickte Anweisungen von seinem Anwalt, nicht ein einziges Detail zu verraten. Schade, schade. Sowohl Ihr als auch Ich müsst Euch wohl noch was in Geduld üben.

Ich kann Euch abschließend auch in diesem Bericht leider nur vertrösten. In meinem Bericht kann ich Euch weiterhin nur Details zum Gebäude verraten, die Euch nun eigentlich aber klar sein sollten. Diesbezüglich habe ich versucht, auf Grund meiner Vorstellungen, Euch detaillierte Merkmale zu nennen. Bilder vom Gebäude werde ich Euch auf jeden Fall noch nachreichen. Zum neuen Reifeverfahren waren aber auch an dieser Stelle leider keine neuen Infos zu bekommen. David bleibt diesbezüglich weiter verschwiegen. Ihr und Ich sollten also weiterhin seine Seite und seine Kommunikation genau beobachten. Irgendwann wird er schon mit den Infos rausrücken. Diesbezüglich werde ich weiter dranbleiben. Weiter dranbleiben solltet auch Ihr an dieser Stelle. In den nächsten Wochen werden anschließend einige Bericht zum Fleisch von Eatventure folgen. Eines davon wird sich auch um das Fleisch nach neuer Reifemethode drehen. Details folgen dann demnächst. Bleibt auf dem Laufenden. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt Ihr es hier als erstes.

MEIN FAZIT:

Ich kann Euch an dieser Stelle zwar keine Infos zur neuen Reifemethode geben, kann Euch den Shop von Eatventure aber schon jetzt wärmstens ans Herz legen. Die Produkte die hier angeboten werden, sind meiner Meinung nach definitiv eine Erwähnung wert. Das Konzept vom „guten Fleisch“ aus Deutschland passt jedenfalls schon mal. Ob es auch geschmacklich passen wird, das werde ich im Beefscouts-Labor testen. Details zu den Tastings erfahrt Ihr dann demnächst hier. Das Fleisch vom neuen Reifeverfahren liegt bereits im Tiefkühler. Ohne weitere Details könnte ich hier aber nur erraten, wie das Fleisch gereift wurde. Alles andere wären nur Spekulationen. Für mich persönlich habe ich sogar schon einen ersten geschmacklichen Eindruck, um den aber zu bestätigen bedarf es einfach weiterer Infos. Ich warte also nur noch auf das „Go“ von David.   

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