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Beefscouts

Der Fleischblog

Zu Besuch im Filetshop Dortmund

Alex geschrieben am 22.06.2017

 

Unter dem Motto "Back to the roots" führte meine Reise mich heute nach Dortmund, im Detail in die Saarlandstr. 102. Warum ich dort war, fragt Ihr? Wer den Blog der Beefscouts von Anfang an verfolgt hat, der weiß ganz genau warum ich heute hier war und was ich damit meine, wenn ich sage "back to the roots"! Hier in der Saarlandstr. 102 ist im Grunde genommen die Idee zu den Beefscouts entstanden. Warum? Das erkläre ich Euch gerne im folgenden Blogbeitrag. 

Entschuldigt bitte, dass ich an dieser Stelle in die Vergangenheit reise, doch die Details hier sind wirklich entscheidend und wichtig um zu verstehen, warum mein heutiger Besuch so wichtig war. Ich erkläre Euch im nachfolgendem, wie die Beefscouts entstanden sind. Mein heutiger Besuch führt zurück zu den Wurzeln der Beefscouts. Deshalb folgt nun auch erst einmal ein kleiner Beitrag zur Entstehungsgeschichte der Beefscouts. Ihr alle kennt doch sicherlich noch Chris! Chris ist einer der Mitbegründer der Beefscouts. Auch wenn er heute offiziell nicht mehr zum Team der Beefscouts gehört, so ist Er dennoch immer gegenwärtig. Es gibt kein Tasting, an dem er nicht beteiligt ist. Wann immer es bei den Beefscouts Fleisch gibt, Chris ist zur Stelle und hilft mir bei der Bewertung vom Fleisch. Das war von Anfang an so und wird auch in Zukunft so bleiben. Auch wenn Er zeitlich nicht mehr so eingebunden ist und offiziell nicht mehr zu den Beefscouts zählt, so ist Er dennoch immer ein Teil der Beefscouts. Ohne Ihn und seinen Bruder, würde es die Beefscouts nicht geben. Deshalb möchte ich Ihm an dieser Stelle meinen größten Dank und Respekt aussprechen. Danke Chris, dass du das damals mit mir durchgezogen hast.

Chris und ich kennen uns nun ja schon eine sehr lange Zeit. Durch unsere Verbundenheit auf der Arbeit, wir haben im selben Einzelhandelsunternehmen gearbeitet, haben wir uns kennen und schätzen gelernt. Von Anfang an hatten wir ähnliche Interessen und konnten dann und wann mal auch mal Parallelen aus unserer Vergangenheit ziehen. So kam es dann auch, dass wir auf der Arbeit ganz gerne mal unsere Pause gemeinsam verbracht haben. An diesem Tag aber, dem 25.07.2015, hatte sich unsere Zukunft entscheidend verändert. Während einer gemeinsamen Pause im Betrieb, erzählte uns ein Arbeitskollege von so einem Fleischladen aus Dortmund. Wir nennen Ihn an dieser Stelle einfach mal so, weil wir im ersten Moment auch nix anderes verstanden hatten. Der Kollege erzählte nur davon, dass sein Sohn Ihn regelmäßig besuchen würde und dann immer mit dem besten Fleisch zu Besuch kommen würde. Ich kann Euch an dieser Stelle nicht genau erklären, wie das Pausen-Gespräch dann weiter verlief, aber irgendwas an diesem Gespräch bewirkte, das Chris und ich beschlossen, dem Laden in Dortmund mal einen Besuch abzustatten. Also sind wir noch am gleichen Tag nach der Arbeit, direkt nach Dortmund in die Saarlandstr. 102 gedüst. Zum Filetshop in Dortmund. Natürlich hatten wir null Erwartungen, was und dort erwarten würde, doch an diesem Tag waren wir beide gut drauf und offen für Neues. Wir wollten uns von den dortigen Eindrücken beeindrucken lassen. Ich kann Euch sagen, genau das war auch der Fall. Das Fleisch was sich hier in der Auslage befand, hatte 0,0% in keinster Weise was damit zu tun, was Chris und ich jemals zu vorgesehen hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt war uns der Begriff "Nackensteak" sicherlich geläufig, nicht aber solche Begriffe wie Tri Tip oder Flanksteak. Dennoch oder gerade auf Grund dieser Tatsache entschieden wir uns, an diesem Tag ein Bürgermeisterstück und ein Flanksteak mit nach Hause zu nehmen. Eine Entscheidung, die unsere Zukunft beeinflussen würde. 

Nachdem wir das Fleisch im Filetshop in Dortmund erworben hatten, ging es auf direktem Wege nach Hause. Ihr glaubt gar nicht wie stolz Chris und ich damals waren, dass wir so teures Fleisch gekauft hatten. Noch im Auto feierten wir unseren Erfolg und schossen die ersten Fotos. Geschwängert von unserem Erfolg, machten wir uns sofort an die Suche nach Rezepten für das Bürgermeisterstück und wurden in den sozialen Medien auch fündig. Wir fanden ein Rezept, in dem das Tri Tip mit verschiedenen Kräutern mariniert wurde und anschließend auf dem Grill gegart wurde. Ähnlich wie in dem Video, hatten wir auch unser Tri Tip zubereitet. Das Ergebnis???? Hervorragend. Niemals zuvor hatten Chris und Ich sowas leckeres gegessen. Auf Grund dieser Erfahrung wollten wir natürlich mehr. Wir wollten uns nicht mit dem Bürgermeisterstück zufriedengeben, sondern wir wollten gleich den nächsten Schritt gehen. Es folgte das Flanksteak. Ein Bürgermeisterstück, ein Flanksteak und ein wenig Bier. Drei einfache Grundsteine die zur Idee der Beefscouts geführt haben. Nach diesen Erlebnissen entstand die Idee, die Beefscouts zu gründen. Das der Bruder von Chris Webdesigner ist, hat das Ganze natürlich zusätzlich begünstigt. Auch dank Ihm ist der Blog heute das, was Ihr hier vorfindet. Auch Ihm gilt ein riesen Dank. Ohne seine Entwicklungen würde es viele Tools im Blog gar nicht geben. Er treibt die neuen Entwicklungen voran und denkt sich immer wieder neue Tools aus. Seine neuste Idee wird in ein paar Tagen online gehen. Da dürft Ihr schon gespannt sein. Ich sage an dieser Stelle schon mal vielen Dank dafür.

Wie Ihr erkennen könnt, hat sich der Blog in den letzten Jahren ziemlich rasant entwickelt. Was aus einer Schnapsidee entstanden ist und eigentlich nur ein "kleines" Hobby sein sollte, begeistert heute viele der Leser, begeistert Euch da draußen. Niemals hätte ich gedacht, dass sich das hier alles so entwickeln würde. Deswegen an dieser Stelle auch mal einen riesen Dank an Euch, an meine Follower und an meine Leser. Auch Euch habe ich es zu verdanken, dass ich fast zwei Jahre später dort angekommen bin, wo ich mich gerade befinde. Vielen Dank dafür.

Und wenn ich gerade schon mal dabei bin, mich zu bedanken, dann dürfen Martin Hesterberg und der Filetshop natürlich nicht vergessen werden. Das Fleisch welches wir damals gekauft haben, das Bürgermeisterstück und das Flanksteak waren schließlich der Anstoß zu dieser ganzen Geschichte hier. Als wir den Laden in Dortmund damals betreten hatten, haben wir sicherlich an vieles Gedacht, nicht aber, dass uns dieses Fleisch so prägen sollte und damit unsere Zukunft verändern würde. Gerade bei mir persönlich haben diese beiden Stücke Fleisch alles in meinem Leben verändert. Ich spreche dabei nicht nur von den Beefscouts, sondern auch für mich privat. Mit jeder Reise die ich mache, lerne ich viele neue Menschen kennen, neue Städte und neue Philosophien. Nach jeder Reise hinterfrage ich immer wieder aufs Neue, wie ich mein Leben in Zukunft noch weiter verändern könnte. Das beschränkt sich dabei auch nicht aufs Fleisch, sondern auf sämtliche Lebensmittel. Ich hinterfrage auch dort immer mehr und mehr, wo diese Lebensmittel herkommen. Ich kann für mich also behaupten, diese beiden Stücke Fleisch haben mein Leben verändert. Dafür möchte ich mich bedanken. Vielen Dank lieber Martin und vielen Dank lieber Filetshop Dortmund.

Schon komisch Leute, eigentlich wollte ich Euch ja was zu meinem Besuch im Filetshop erzählen, doch irgendwie hat sich das ganz anders entwickelt. Nun habe ich eine riesen Danksagung geschrieben. Na ja, das habe ich vielleicht in den zwei Jahren viel zu wenig getan. Einfach mal danke gesagt. Also tue ich es jetzt einfach mal. Der heutige Besuch des Filetshops hat halt einfach viele Erinnerungen aufgerufen. Es war einfach mal wieder schön, an den Ort zurück zu kehren, der meine Zukunft so entscheidend verändert hat. Dank Ihm gibt es die Beefscouts und die Beefscouts prägen nun mein Leben. Bevor ich aber in Tränen ausbreche, beende ich das Ganze hier mal. Genug der Worte, ich lasse nun lieber Bilder vom Shop sprechen und vom Fleisch sprechen. Ich möchte nur noch kurz anmerken, dass ich natürlich auch Fleisch mitgenommen habe. Darunter auch wieder ein Bürgermeisterstück. Die Tastings dazu folgen dann demnächst.    

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